Aussenseiter werden gemacht Warum Kinder und Jugendliche an den Rand geraten – und weshalb Anderssein oft zum sozialen Problem erklärt wird

Das ist der erste Teil meiner NZZ Gastkolumne vom Samstag, 13.06.2026 (etwas anders aufgebaut als in der Originalversion) Wir kennen sie alle: Kinder und Jugendliche, die einen Raum betreten und sofort wahrgenommen werden. Und jene, die zwar anwesend sind, aber nicht gemeint, wenn Zugehörigkeit entsteht. Man nennt sie Aussenseiter, Einzelgänger ode...
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Die Stärke der eigenständigen Aussenseiter: Warum manche Kinder nicht dazugehören wollen – und gerade dadurch ihren eigenen Weg finden

Das ist der zweite Teil meiner NZZ Gastkolumne vom Samstag, 13.06.2026 (etwas anders aufgebaut als in der Originalversion) Im ersten Teil stand die Frage im Mittelpunkt, wie Aussenseiterpositionen entstehen. Dabei zeigte sich, dass Kinder und Jugendliche nicht allein aufgrund ihrer Persönlichkeit an den Rand geraten. Aussenseitertum entsteht vielme...
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Wozu noch Schule? Warum Absentismus mehr ist als ein psychisches Problem

erschienen in Aargauer Zeitung /Die Nordwestschweiz, 08.06.2026, 2. Absentismus – oft auch "Schulschwänzen" genannt – wird mit Sorge diskutiert. Schulen berichten von steigenden Fehlzeiten, Jugendpsychiatrien von mehr Angststörungen und Erschöpfung. Obwohl repräsentative Studien fehlen, scheint ein Konsens entstanden zu sein: Schulabsentismus nimmt...
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Die Realschule repariert, was das Bildungssystem beschädigt

erschienen in: Aargauer Zeitung / Die Nordwestschweiz, 27.04.2026., 2. Zuerst müssen wir das Selbstwertgefühl unserer neuen Schülerinnen und Schüler stärken – erst dann kann Lernen beginnen.» Diesen Satz höre ich von Realschullehrkräften immer wieder. Was zunächst wie eine Floskel klingt, ist in Wahrheit eine präzise Diagnose unseres Bildungssystem...
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Klug sein reicht nicht. Über die Verwechslung von Intelligenz und Leistung

erschienen in: Aargauer Zeitung /Die Nordwestschweiz, 18.03.2026, 2. Wir kennen sie: die klugen Kinder, die schnellen Denkerinnen, die Menschen mit «Köpfchen». In der Schule gelten sie als Hoffnungsträger, im Beruf als Talente. Intelligenz verspricht Sicherheit: Wer klug ist, wird erfolgreich. So die verbreitete Annahme. Doch die Wirklichkeit erzäh...
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Wenn jedes Gefühl zur Diagnose wird: Psychische Gesundheit Jugendlicher im Influencer-Zeitalter

erschienen in: Aargauer Zeitung / Die Nordwestschweiz, 02.02.2026, 2. Ist die Jugend eine «kranke» Generation? Wer heute jungen Menschen zuhört oder durch soziale Medien scrollt, kann diesen Eindruck gewinnen. Traurig sein bedeutet für viele: Depression. Nervosität vor einer Präsentation gilt als soziale Angst. Seelische Zustände tragen medizinisch...
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Für eine Pädagogik des Scheiterns - Warum unser Bildungssystem das Phänomen tabuisiert

Das ist der vollständige Beitrag zur Pädagogik des Scheiterns in der NZZ vom 24.01.2026 Niederlagen, Misserfolge, Versagen – oder wie auch immer Scheitern im Bildungssystem bezeichnet wird – wer will denn schon darüber reden? In Schule und Ausbildung sind Gewinner erwünscht, nicht Verlierer. In einem Vorstellungsgespräch fragt niemand, wo man übera...
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Warum das Bildungssystem eine Pädagogik des Scheiterns braucht

Zusammenfassung meines Gastbeitrags in der NZZ vom  24.01.2026  Unser Bildungssystem ist auf Erfolg fixiert und verdrängt das Scheitern. Niederlagen gelten als individuelles Versagen und werden möglichst schnell aus dem pädagogischen Diskurs entfernt. Diese Haltung ist jedoch nicht nur realitätsfremd, sondern pädagogisch problematisch: Si...
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Über die Ökonomisierung der Kindheit

erschienen in: Aargauer Zeitung /Die Nordwestschweiz, 22.12.2025, 2. Eine grosse pädagogische Errungenschaft der Moderne ist die Kindzentrierung. Auf paradoxe Weise wird sie von unserer kommerzialisierten Kultur erfüllt. Schon kleine Kinder nehmen längst nicht mehr nur die Rolle als passive Familienmitglieder ein. Sie gelten als Konsumenten mit eno...
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Unentbehrliches Enkelbusiness - Grosseltern sind so wichtig wie nie – aber es gibt auch Konflikte

erschienen i: Aargauer Zeitung / Die Nordwestschweiz, 10.11.2025, 2. Küsschen und Umarmungen zu jeder Zeit, Süsses ist erlaubt, feste Zubettgehzeiten sind nicht so wichtig. Das ist eine manchmal verschwiegene «Hausregel» nicht weniger Grosseltern. Mütter und Väter sehen dies lange nicht immer so. Mindestens die Hälfte von ihnen berichtete in unsere...
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